Vernissage: Sonntag, 8. März, 11.30 bis 13 Uhr, Opening: Sunday, March 8, 11:30 am to 1:00 pm
Mit seiner Rückkehr zur expressiven Malerei in den 1970er Jahren wurde der 1929 geborene Armando zu einem wichtigen Wegbereiter der sogenannten „Neuen Malerei“ der frühen 1980er. Nach informellen Anfängen und erstem Ruhm im Kontext der internationalen ZERO-Bewegung waren es seine kraftvollen, malerisch-intensiven Fahnen-Bilder und Landschaften, die ihm die Teilnahme an bedeutenden Ausstellungen wie der documenta, der Biennale von Venedig oder der großen Überblicksschau zur neuen Malerei 1984 im New Yorker MoMA einbrachten. Von Anfang an kommen dabei den Themen Wald und Bäume eine ganz besondere Bedeutung zu. Am Wald faszinierte Armando das Urwüchsige, die geheimnis- und kraftvolle Aura, die ihn umgibt. Es geht um die Mythen und Geschichten, die den Wald – gerade auch in Deutschland – umranken, um seine Ambivalenz als einem dunklen, mitunter gefährlichen Ort und seiner Funktion als grüner Lunge, als Erholungsraum und Lebensspender. Die Stämme seiner Bäume sind eindrucksvoll und gewaltig. Sie strotzen vor Kraft und bieten dem Künstler zugleich die Möglichkeit, die Haptizität seiner expressiven Malerei bis zum Äußersten zu steigern: Malerei als ein Naturereignis. SG