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Joachim Kupke
- Biographie
(Deutsch)
- Biography (English)
- Abbildungen / Einführungstext (Deutsch)
- Pictures (English)
- Ausstellung
Joachim Kupke (geb. 1947)
1965-1967
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Studium an der Werkkunstschule A.L.
Merz, Stuttgart |
1967-72
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Studium an der Staatlichen Akademie
der Bildenden Künste, Stuttgart |
| seit 1972 |
freischaffender Maler und Graphiker |
| 1981 |
Stipendium der Kunststiftung
Baden-Württemberg |
| 1986 |
Stipendium der Stadt Sindelfingen |
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| Seit 1972 auf
zahlreichen Ausstellungen vertreten. |
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"P. Mondrian und Th. v. Doesburg in der Schweiz",
1997, Ölfarbe und Letraset auf Leinwand, 60 x 50 cm |
Joachim Kupkes Werke von fast fotorealistischer malerischer Präzision und einer
gegen unsere Vorstellungswelt laufenden Thematik haben dem Künstler einen geradezu
unverrückbaren Rang als Maler verschafft. Hinter der vordergründig gesehen
"schönen Malerei" steckte von Anfang an ein tieferer Sinn, der sich noch
konsequenter in Kupkes jüngeren Werken offenbart. Indem er darin den Abstand von der
reinen Malerei mit surrealistischen Tendenzen genommen hat, seine künstlerische
Auseinandersetzung in gemalten Collagen, den von ihm sogenannten "Peintagen"
(Peinture und Collagen) führt, wird die Intention seiner Arbeit noch deutlicher: die
Gegenstände, das Gesehene und Gedachte bilden den Auslösereiz zum Bildermachen, was im
Eigentlichen bedeutet, "eine Fläche möglichst geistreich zu gestalten (J.Kupke).
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"Inside, Outside", 1997
Ölfarbe auf Collage, 14,8 x 10,5 |
Darüber hinaus sind Kupkes Peintagen permamente Untersuchungen der eigenen
gegenwartsbezogenen Malerei in "altmeisterlicher Technik", wie ihrer geistigen
Bezüge auf humanistisch historische Werte. Zitate der Kunstgeschichte stehen
vermeintlichen Originalen gegenüber, das Original wird zur Kopie, die Kopie zum Original.
Der Künstler bringt sie in einen neuen Zusammenhang, konfrontiert sie mit
"abstrakter Form" von der gleichen feinsten malerischen Struktur macht damit
zugleich bewußt, daß die künstlerischen Mittel (Gestaltungselemente) - und vielleicht
nicht nur diese - über die Zeit hinweg Gemeinsamkeiten bergen, die an die Vorstellung
eines kollektiven Gedächtnisses mahnen. Die Differenzen sind der Exaktheit des Wissens,
Formulierens und Wahrnehmens offen.
Otto Pannewitz
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"Walk", 1996
Ölfarbe, Letraset auf Collage, 14,7 x 10,5 cm |
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"Flowerpiece",
1997
Ölfarbe, Letraset auf Leinwand, 40 x 30 cm, 1997 |
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"Woman in Front of a surrealistic
Painting", 1997
Ölfarbe, Letraset, Bleistift auf Leinwand, 50 x 50 cm |
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Joachim Kupke
(born 1947)
1965-1967
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Education Studies
at the Werkkunstschule A-L. Merz, Stuttgart |
1967-72
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Education Studies
at the Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart |
| seit 1972 |
freelance painter
and graphic designer |
| 1981 |
Grant -
Kunststiftung Baden Württemberg |
| 1986 |
Grant - of town
Sindelfingen |
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| Since
1972 Presentations at many Exhibitions. |
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| In his
use of variety of themes, and combination of photo-realism with collage techniques
(Peintagen), one might be tempted at first to label Joachim Kupke`s paintings in these
broad terms. But a little closer analysis of his intention, and his work assumes deeper
significance. Photographs and reproductions are often the starting point of his artistic
exploration, providing the stimulus for his artistic examination. He quotes art history
through his use of old master techniques and a witty, perceptive allusion to classical
historic values; the original becomes a copy, the copy an original. The paintings provoke
questions as the observer plays with new perceptions. |
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